RevShare

Begriffsdefinition aus dem Internet

RevShare = Revenue Sharing bedeutet auf Deutsch Ertrags- oder auch Umsatzbeteiligung. Bei Programmen, die eine solche Umsatzbeteiligung als Verdienstmöglichkeit anbieten, erwirbt man in der Regel Werbepakete. Diese heißen auf jeder Plattform anders (RevShare, AdPack, Creditpack etc.)…

Wobei auch die dort empfohlene Plattform schon mit nachhaltigen Problemen kämpft – und vor Kurzem eine neue und wesentlich reduzierte Auszahlungsquote eingeführt hat – sozusagen, die Notbremse gezogen, dass sie noch eine zeitlang überleben – obwohl sie ja angeblich so tolle externe Einnahmen haben.

Revenue Share = eine Beteiligung an dem, was die Firma verdient – manche behaupten ja sogar, dass alle Einnahmen 1:1 wieder ausgeschüttet werden. Sorry, aber wenn ich sowas lese, dann dreht sich mir der Magen um – weil es suggeriert, dass die Firma uneigennützig agiert, was bei genauerer Betrachtung nicht zu halten ist.

Ja, es kann durchaus sein, dass jemand seinen Gewinn wieder ausschüttet – aber sicher nicht die Einnahmen.

Gleich vorweg – meine persönliche Meinung – RevShare Programme sind für Zocker, die schnell viel Geld machen wollen – und kein Problem damit haben, wenn die Firma nach einem halben Jahr wieder vom Markt verschwunden ist.

Ja, auch wir waren auf ReFinanzierung über gegangen, weil wir ein kompaktes Konzept hatten. Dass dies letztendlich nicht umgesetzt werden konnte, lag zumindest nicht in meinem Ermessen, ich hab alles dafür getan, dass es doch noch klappt.

Nein, für mich war myboniup nie RevShare – für mich wars eine Werbeplattform, die eben die von Beginn an kommunizierten MehrWerte bieten wollte – auch, wenn wirs nicht konnten, weil wir selbst keine entsprechenden Programmierer hatten – aber auch das war kein Geheimnis, sondern immer und immer wieder kommuniziert.

Egal – echte RevShares – sind auf maximal ein Jahr konzipiert – möglichst viel Menschen anlocken – möglichst viel abcashen – und dann verschwinden die Macher zum nächsten System. Auch das ist ein Indiz dafür, dass wir das nie vor hatten, weil unser Macher ist noch immer dort, wo er vorher war – und stellt sich auch seiner Verantwortung – im Gegensatz zu manchen anderen.

Warum schreib ich grad jetzt und hier diesen Beitrag?

Weil es manche nie lernen werden – sie wollen etwas langfristiges – steigen bei nem RevShare ein – und wundern sich, wenn es crasht – aber wie sollte es bitte funktionieren?

Als wir starteten, war die Vision, dass Firmen zielgerichtete Werbung schalten können – die Mitglieder geben ihre Interessen an – und bekommen dann eben nur die Werbung, die sie auch wirklich sehen wollen.

Die Idee ist noch immer phänomenal – funktioniert aber nicht bei einer Art RevShare Programm – ich beschrieb es mal im anderen Blog unter

warum solltest du nicht nur klicken

RevShares – nein – die ganzen Werbeplattformen – damals, von der gleichen IT beliefert – die es fast alle nicht mehr gibt – sind/waren aufgebaut, dass man etwas kauft – und dann – nach einem gewissen Zeitraum – mehr zurück bekommt, als man bezahlt hat – ums mal ganz einfach auszudrücken.

Gleichzeitig wussten aber die werbenden Firmen, dass die Leute nur deshalb klickten, damit sie sich ein paar Cent verdienen. Jetzt frage ich mal ganz naiv – was unterscheidet derartige Systeme dann von der üblichen Streuwerbung?

Ja, wir haben auch so begonnen – und den nächsten Schritt nicht mehr geschafft – aber der ursprüngliche Plan war ein anderer – sobald jemand für das Anschauen von Werbung – oder Videos – oder was auch immer – bezahlt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das jeweilige Produkt nicht wirklich wahrgenommen wird, so ca. bei 99,9 %.

Ja, ich hab mir jede Werbung angeschaut – weil einerseits hab ichs freigeben müssen – und andererseits hat mich schon immer interessiert, wie andere Menschen und Firmen ihre Werbung aufbauen und gestalten – weil mich die Thematik an sich fasziniert.

Mitlerweile haben sich auch die Prioritäten verändert – keine werbende Firma interessiert es mehr, was die Leute interessiert – also schon, aber nicht in der Art, dass sie dafür gutes Geld ausgeben wollen – sie besorgen sich Tools, die sich ReTargeting nennen – und damit legen sie Cookies auf den jeweiligen Rechnern ab – und können so jedem Menschen das zeigen, was dieser zuletzt angeschaut hat – egal, wo sie/er das angeschaut hat.

Warum sollte jemand Geld für Infos bezahlen, die man gar nicht braucht, weil es schon genug Tools gibt, die einem die Arbeit im Vorfeld abnehmen. Ja – war vor über 3 Jahren noch anders – mittlerweile kräht kein Hahn mehr danach, ob ich jetzt nen Fernseher habe oder nicht – wenn ich ein bestimmtes Produkt anschaue, dann seh ich das immer und immer wieder – eben retargeting 🙂

Und das mit den RevShares ist eigentlich egal, ob man mehr refinanziert bekommt, als man bezahlt hat – Fakt ist, die Leute klicken nur aus dem Grund, damit sie mehr zurück bekommen – und wenn sie das nicht tun – also mehr zurück bekommen – dann verdammen und verteufeln sie das System – und bringen es binnen kürzester Zeit zu Fall.

Aber – wie gesagt – manche lernen es nie.

Mein persönliches Ziel war, mir etwas aufzubauen, womit ich mir eine gemütliche Rente gönnen kann – dieses Ziel bleibt – ich hab noch 1,5 Jahre Zeit, dass ichs schaffe – und es wird sicher kein RevShare Programm sein, das ist mir in meinem Alter einfach zu stressig 😉

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